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15 Tricks, die jeder Grillmeister kennen sollte

1. Vorheizen ist Pflicht: Leg nichts auf den Grill, bevor er seine Betriebstemperatur erreicht hat. Als Faustregel gilt: Ein Gasgrill braucht ca. 10 Minuten, bis er auf Temperatur kommt, bei einem Holzkohlegrill sind es etwa 30-40 Minuten. Sobald die Kohlen vollständig von einer grauen Schicht überzogen sind, kann es losgehen.

2. Fette den Rost des Grills vor jeder Grill-Session mit einem hitzestabilen Öl wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl ein. Am einfachsten geht das, wenn du ein Stück Zeitungspapier in Öl tränkst, es mit der Grillzange aufnimmst und über den Rost wischst.

3. Reinige deinen Holzkohlegrill gründlich. Niemand möchte sein Steak über der Asche der Grillparty vom letzten Wochenenede zubereiten. Stell sicher, dass die Luftzufuhr nicht von Ascheresten blockiert ist.

4. Das Feuer mit Brennspiritus anzufachen, ist ein No-Go. Auch wenn du schon eine hungrige Meute im Garten sitzen hast und in Eile bist, solltest du darauf verzichten. Die chemischen Aromen des Spiritus werden ans Grillgut abgegeben, halten sich in der Glut ziemlich hartnäckig und sind nicht gerade eine Gaumenfreude.

5. Kauf Fleisch, das mindestens zwei bis drei Zentimeter dick ist. So erhältst du ein Steak, das außen knusprig und innen noch schön saftig ist. Dünnere Scheiben werden schnell zur Schuhsohle.

6. Salze dein Fleisch entweder 20-30 Minuten vor dem Grillen oder nachdem es auf dem Rost lag, nicht aber kurz bevor du es auflegst: So verhinderst du, dass es trocken wird.

7. Säuber das Fleisch vor dem Grillen und tupf es trocken. Die Wärme kann dann direkt ins Gargut eindringen, ohne vorab die Feuchtigkeit an der Oberfläche verdampfen zu müssen.

8. Fertig gegrillte Fleischstücke nicht auf dem Grill warmhalten, sonst trocknen sie aus. Besser: In Alufolie packen und beiseite legen.

9. Bei der Zubereitung von Steaks bietet es sich an, mit zwei Temperaturzonen zu arbeiten: eine Zone mit hoher Hitze zur Entwicklung einer braunen Kruste, eine Zone mit geringerer Hitze zum Garziehen. Beim Grillen mit Holzkohle kannst du die Zonen erzeugen, indem du einen Bereich mit mehr und einen mit weniger Glut anlegst. Beim Gasgrill einfach die Gasmenge der Brenner entsprechend regulieren.

10. Forme immer eine kleine Mulde in der Mitte des noch rohen Burger-Patties. Wölbt sich das Fleisch nun auf dem Grill nach oben, erhältst du ein schön flaches Pattie.

11. Alles in Reih und Glied: Leg das Grillgut so auf den Grill, dass du den Überblick behältst, was du als erstes aufgelegt hast. Reih das Grillgut dazu z.B. immer von links nach rechts auf oder arrangier es kreisförmig im Uhrzeigersinn. Letzteres bietet sich vor allem für kleine Stücke mit kurzer Garzeit an, etwa Jakobsmuscheln oder Scampis.

12. Mach deine Marinaden selbst. Erstens schmecken sie besser, vor allem aber kannst du bei bereits mariniertem Fleisch kaum erkennen, welche Qualität und Konsistenz es hat.

13. Fisch zu grillen, erfordert etwas Übung, da er schnell trocken wird. Anfänger sollten mit fettreichen Fischsorten wie Lachs oder Forelle beginnen. Diese verzeihen noch am ehesten den ein oder anderen Patzer in der Zubereitung.

14. Am einfachsten ist es, Fisch in einem Fischbräter zu grillen – so verhinderst du, dass er zerfällt und sorgst gleichzeitig dafür, dass er dennoch das volle Grillaroma erhält.

15. Welches Gemüse ist gut zum Grillen? Prinzipiell alle Gemüsesorten, die nicht zu viel Wasser enthalten und keine lange Garzeit haben. Ideal sind z.B. Pilze, Paprikastücke, Auberginen, Kürbis und Mais, die du je nach Geschmack mit Butter, Salz, Kräutern, Zitrone oder auch etwas Zucker in kleine Aluschalen legen kannst. Nach etwa 20 Minuten sind die Gemüsepäckchen gar.

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